(Foto: Patrick Bertschmann)

Die Farben des Nachtfalters

13. Juni 2017 | 19:00 | Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30

 

Lesung: Petina Gappah

Einleitung: Agnes Altziebler, Literaturhaus

Gespräch: Wolfgang Benedek, ETC/Uni-ETC

 

Sie heißt Memory und sitzt in einer Todeszelle in Simbabwes berüchtigtem Gefängnis Chikurubi. Für eine amerikanische Reporterin, die sich für ihren Fall interessiert, schreibt Memory ihre Geschichte auf. Es ist ein Schreiben um Leben und Tod. Memory ist eine weiße Schwarze, eine Albino, die bis zu ihrem 9. Lebensjahr in einer Township aufwuchs. Dann, so glaubt sie, wurde sie von ihren Eltern an den reichen weißen Großgrundbesitzer Lloyd Hendricks verkauft. Er kümmerte sich liebevoll um sie und ermöglichte ihr eine erstklassige internationale Ausbildung. Jetzt ist er tot und Memory des Mordes an ihm angeklagt. Wer war Lloyd Hendricks wirklich? Ein vor dem Hintergrund der Geschichte Simbabwes spielender faszinierender und fesselnder Roman.

In Kooperation mit Uni-ETC, AAI und Literaturhaus Graz.

Kartenreservierung...

 

 

 

"Asyldrachen", Kunstprojekt von D. Darvishi und N. Prettenthaler, Foto: Schmiedl/ETC

Menschenrechte auf der Flucht?

5. Juli 2017 | vormittags | Landesamtsgebäude, Landhausgasse 7/4. Stock, Zimmer 434

 

Lisa Heschl, Uni-ETC

 

Workshop

SchülerInnen (ab 7./8. Schulstufe) erarbeiten unter Anleitung menschenrechtliche Fragestellungen, die sich im Zusammenhang mit den Themengebieten Migration, Flucht und Asyl ergeben und entwickeln Verständnis für Fluchtgründe und Abläufe sowie Erkennen und Hinterfragen von „Alternative Facts“.

Methode: Inhaltlicher Input zu den Themen Migration, Flucht und Asyl und Gruppenarbeit

Dauer: 2 Einheiten (90 Minuten)

Kostenfrei!

Anmeldung für Schulklassen: Online bis 20. Juni 2017! Die Workshoptermine werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des FairStyria-Tages 2017, in Kooperation mit dem Land Steiermark, Abteilung für Entwicklungszusammenarbeit

 

 

 

Videostill aus "Schau nicht weg", ETC Graz

Schau nicht weg! Zivilcourage gegen Rassismus und Diskriminierung

5. Juli 2017 | vormittags | Landesamtsgebäude, Landhausgasse 7/4. Stock, Zimmer 434

 

Barbara Schmiedl

 

Workshop

Im Anschluss an den vom ETC in Kooperation mit Helping Hands produzierten Kurzfilm "Schau nicht weg!" haben die SchülerInnen und Schüler ab der Sekundarstufe in einem Workshop die Möglichkeit zur Diskussion und Reflexion und werden dabei mit Gruppenübungen und Rollenspielen unterstützt, Bewusstsein für Rassismus und Diskriminierung zu entwickeln und und Wege für gewaltfreies Handeln zu finden.

Dauer: 2 Einheiten (90 Minuten)

Kostenfrei!

Anmeldung für Schulklassen: Online bis 20. Juni 2017! Die Workshoptermine werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

 

Eine Veranstaltung im Rahmen des FairStyria-Tages 2017, in Kooperation mit dem Land Steiermark, Abteilung für Entwicklungszusammenarbeit

 

 

 

Refugee Camp Graz 2016, Foto: Schmiedl/ETC

Flucht und Asyl aus der Perspektive der politischen Bildung

25./26. September 2017 | 9:00 bis 17:00 | ETC Graz, Elisabethstraße 50b, 8010 Graz

 

Magdalena Emprechtinger, BAOBAB
Hildegard Hefel, BAOBAB
Herbert Langthaler, asylkoordination österreich

 

Workshop

Über 60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht; davon über 20 Millionen über die nationalen Grenzen ihres Landes hinweg. Spätestens seit dem verstärkten Ankommen von Flüchtlingen in Europa dominiert die "Flüchtlingskrise" die politische, mediale und öffentliche Diskussion in Österreich und der EU. Diese Situation fordert auch die politische Bildung heraus, mit Wissen, Fakten und Gesprächsangeboten Asyl im international-juridischen Zusammenhang als ein Menschenrecht erscheinen zu lassen und die Öffentlichkeit über aktuelle Fragen aufzuklären.

Um hier einen Beitrag zu leisten, wurden zwei Fach-Organisationen angefragt, ein Training zu entwickeln: asylkoordination österreich ist die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlingsorganisationen, BAOBAB – als Einrichtung des Globalen Lernens – bietet didaktische Reflexionen und Anregungen zum Thema.

In der zweitägigen Veranstaltung werden die TeilnehmerInnen die Möglichkeit erhalten, mit den TrainerInnen der beiden Organisationen Hintergründe sowie Methoden zur Thematisierung der (globalen) Ursachen von Flucht und der Rechtslage im europäischen Kontext kennenzulernen. Ebenso wird angesichts der Diskussionen rund um eine "Willkommenskultur" und der zugleich zunehmenden Ängste und Verunsicherungen die Rolle der (sozialen) Medien in diesem oft polarisierenden Diskurs hinterfragt. Dazu erfolgt mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden eine Auseinandersetzung mit Vorurteilen und (Falsch-)Informationen.

Zielgruppe: ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen, MultiplikatorInnen, NGO-MitarbeiterInnen

Kosten: 50 Euro

Anmeldung: Barbara Schmiedl

Der Workshop ist mit 1 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.

 

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) 

 

 

 

Menschenrechte auf der Flucht?

29. September 2017 | 8:30 - 10:00, 10:30 - 12:00, 12:30 - 14:00 | ETC Graz, Elisabethstraße 50b

Follow-up an den Schulen bzw. in Betreuungseinrichtungen für Flüchtlinge

 

Lisa Heschl, Uni-ETC

Barbara Schmiedl, ETC Graz

 

Workshops für Schulklassen im Rahmen des "Langen Tages der Flucht" (UNHCR)

Jeder Workshop besteht aus zwei Teilen: Zur Einführung gibt es am „Langen Tag der Flucht“, dem 29. September 2017,  Vorbereitungsstunden am ETC Graz, abgehalten durch MitarbeiterInnen des ETC und des Uni-ETC. In diesen jeweils zwei Unterrichtseinheiten bekommen die SchülerInnen Basisinformationen zum Thema Flucht und werden spielerisch für das Thema sensibilisiert. In Reflexionsrunden ist auch Platz für Fragen, die sich ergeben können.

Der zweite Teil des Workshops findet zwischen 2. und 13. Oktober 2017 jeweils an der Schule oder in einer Betreuungseinrichtung für Flüchtlinge statt. SchülerInnen erarbeiten gemeinsam mit jugendlichen Flüchtlingen/AsylwerberInnen menschenrechtliche Fragestellungen, die sich im Zusammenhang mit den Themengebieten Migration, Flucht und Asyl ergeben. Die Jugendlichen sollen sich auf diese Weise kennenlernen, beidseitige Vorurteile werden abgebaut und der interkulturelle Dialog gestärkt.

 

Kostenfrei!

Anmeldung bitte bis 22. September 2017 auf der UNHCR-Website "Langer Tag der Flucht"

 

 

 

(Foto: Alexander Danner/Verein für Gedenkkultur)

„SPRACHE MACHT POLITIK“ - NS-Propaganda und Verfolgung in Graz

5. Mai 2017 | 15:00 - 17:00 | Südtiroler Platz/Ecke Mariahilfer Str.

 

David Kriebernegg, Verein für Gedenkkultur in Graz

 

Gedenkspaziergang zu Grazer Stolpersteinen

„Stolpersteine“ sind ein internationales Gedenkprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig für Opfer des Nationalsozialismus, das der „Verein für Gedenkkultur in Graz“ seit 2013 auch in Graz umsetzt. „Stolpersteine“, kleine in den Boden eingelassene Steine mit Messing-Inschrift, haben zum Ziel, die Erinnerung an jene Menschen aufrecht zu erhalten, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben, in den Suizid getrieben worden sind oder von „Arisierungs“-Enteignungen betroffen waren. Die Stolpersteine sind auch ein Mahnmal gegen Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierungen – die sehr häufig mit einem diskriminierenden Sprachgebrauch ihren Anfang nehmen. Die Aspekte der Menschenrechtsverletzungen und der Diskriminierung durch die Sprache der NS-Propaganda sind bei diesem Gedenkspaziergang zu ausgewählten Stolpersteinen im Innenstadtbereich ebenso Thema wie die weitere Verfolgungsgeschichte jener Menschen, deren Stolpersteine gemeinsam besucht werden.


In Kooperation mit dem Verein für Gedenkkultur in Graz

Anmeldung bitte bis 3. Mai an Barbara Schmiedl!

Facebook...

 

Ein Beitrag zu den Aktionstagen Politische Bildung 2017

 

 

 

Frauen auf der Flucht

9. März 2017 | 18:30 | Café Kaiserfeld, Kaiserfeldgasse 19

 

Lilly Sucharipa, UN Women Nationalkomitees Österreich

Lisa Heschl, Uni-ETC

Khatera Sadr, SOMM

 

Auftaktveranstaltung der HeForShe Association Graz

Die Präsidentin des UN Women NKÖ, Dr.in Lilly Sucharipa, spricht über die Rolle von Frauen im Friedensprozess und über UN Women-Projekte im Flüchtlingslager Za‘atari sprechen. Dr.in Lisa Heschl, stv. Leiterin des UNI-ETC und Expertin zum Thema, spricht im Anschluss über die Fluchtrouten nach Österreich und die genderspezifischen Gefahren auf selbigen. Abschließend gibt es eine Gesprächsrunde mit den Vortragenden und Khatera Sadr, Obfrau des Grazer Vereins SOMM.

HeForShe ist eine von UN Women ins Leben gerufene internationale Solidaritätsbewegung. Sie setzt sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Insbesondere Männer und Buben sollen dazu eingeladen werden, stärker am Dialog teilzunehmen und sich für den Themenkomplex Feminismus zu engagieren. Dem Überdenken von genderspezifischen Stereotypen kommt eine elementare Bedeutung zu. Die HeForShe Association Graz wurde über den Sommer 2016 in Graz gegründet und hat in den letzten Oktoberwochen ihre ehrenamtliche Arbeit aufgenommen.

Flyer... (pdf)

 

Eine Kooperationsveranstaltung von UN Women Nationalkomitee Österreich mit Uni-ETC und ETC Graz

Anmeldung bitte bis 7. März 2017

 

 

 

Afrikanisches Graz

31. März 2017 | 14:00 - 16:00 | Treffpunkt: Chiala, Griesplatz 13

 

Kamdem Mou Poh à Hom, Chiala

 

Menschenrechtsstadtrundgang
Entdecken Sie afrikanisches Alltagsleben in Graz! Was AfrikanerInnen zur Emigration nach Österreich bewegte sowie Einblick in ihr jetziges Leben in Graz wird in einem Spaziergang erkundet. An verschiedenen Stationen (Platz der Menschenrechte, afrikanische Geschäfte und Restaurants, Projekte und Institutionen, die MigrantInnen aus Afrika unterstützen ...) sprechen wir über Geschichte(n), Bräuche und Kultur afrikanischer MigrantInnen, aber auch über die Probleme, mit denen sie in Graz zu kämpfen haben.

EINTRITT FREI!

Facebook...



In Kooperation mit Chiala - Kultur.Diversität.Entwicklung

 

 

Hätte ich doch was gesagt" - Strategien gegen Stammtischparolen

24. März 2017 | 9:00 - 17:00 | Bildungshaus St. Martin, Kehlbergstraße 35

 

Barbara Schmiedl, ETC Graz

 

Workshop

Der Stoßseufzer „Hätte ich doch was gesagt!" thematisiert den schalen Nachgeschmack und die Hilflosigkeit, die oftmals von der Auseinandersetzung mit rassistischen, sexistischen oder anderen ausgrenzenden Parolen bleiben.

Der eintägige Workshop richtet sich an alle, die nicht mehr passiv zuhören wollen, wenn diskriminierende Parolen und Stammtischsprüche verkündet werden.

Inhalte: Vorstellung, Einstieg und Erfahrungen - Der Umgang mit Stammtischparolen ist schwierig, weil... - Brainstorming Stammtischparolen - Rollenspiel zu einer ausgewählten Parole - Analyse und Reflexion des Rollenspiels - Sammlung von Strategien - Theorieinput in Stichworten - Arbeitsgruppen: Erarbeiten und Ausprobieren von Gegenstrategien - Präsentation im Plenum - Abschlussdiskussion und Feedback

 

Teilnahmebeitrag: 40 Euro, für junge Erwachsene bis 24 Jahre 30 Euro

Anmeldung bitte bis spätestens 16. März 2017!

In Kooperation mit dem Bildungshaus St. Martin