Menschenrechte VERORTEN - Menschenrechtsrundgänge zum Menschenrechtstag und Internationalen Tag der MigrantInnen

Zum Ausklang des Jubiläumsjahres "15 Jahre Menschenrechtsstadt" erkunden wir die Stadt: Die Reihe "Menschenrechte verorten" bietet zwischen 10. und 20. Dezember sechs Stadtrundgänge mit menschenrechtlichem Schwerpunkt. Von der Putzaktion beim Menschenrechtsweg im Leechwald übers Annenviertel bis zum Gedenkrundgang, von den GastarbeiterInnen der 1960er und 70er-Jahre über die Arbeits- und Lebensbedingungen heutiger MigrantInnen bis bis zu afrikanischen Spuren in Graz fragen wir nach, wie sich Menschenrechte in täglichen Leben der alteingesessenen und zugroasten GrazerInnen niederschlagen.

 

Putz dir deine Menschenrechte!
10.12.2016 | 14:00 | Treffpunkt: Hilmteich
Lisa Heschl, Uni-ETC
Elke Lujansky-Lammer, Menschenrechtsbeirat
Selbstermächtigung & Sozioökonomie im ANNENViERTEL
13.12.2016 | 15:00 | Treffpunkt: Hier-ist-Platz-Platz, Mariahilferstraße/Ecke Stockergasse
Maria Reiner, Verein Stadtteilprojekt Annenviertel und MANAGERIE
Verfolgung und Vertreibung
15.12.2016 | 15:00 | Treffpunkt: Mariahilfer Platz, vor dem Kircheneingang
Daniela Grabe, Verein für Gedenkkultur in Graz
Unter fremdem Himmel
17.12.2016 | 15:00 | Treffpunkt: Mariahilferplatz
Joachim Hainzl, Xenos
„Govori mi od Griesplatza“ - MigrantInnen in Graz, mit speziellem Blick auf das „rechte Murufer“
18.12.2016 | 14:00 | Treffpunkt: Nördlicher Griesplatz/Einmündung Griesgasse
Edith Zitz, inspire thinking
Afrika in Graz
20.12.2016 | 14:00 | Treffpunkt: Chiala, Griesplatz 13
Kamdem Mou Poh à Hom, Chiala


KooperationspartnerInnen:
MigrantInnenbeirat der Stadt Graz
Annenviertel
Verein für Gedenkkultur in Graz
Xenos
inspire thinking
Chiala
Die Rundgänge „Menschenrechte verorten“ werden aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politischen Bildung (ÖGPB) unterstützt.

 

Bilder: Elena Givone, Arno Friebes

WOZU Menschenrechte?

14. Dezember 2016 | 19:30 | GrazMuseum, Sackstraße 18

 

Cordula Simon, Autorin

Ronald Frühwirth, Anwalt

Moderation: Barbara Schmiedl, ETC Graz

 

Menschenrechtsdialog

Außerhalb unserer Echokammern treffen wir immer wieder auf Menschen, die uns diese Frage stellen: WOZU MENSCHENRECHTE?
Die einen mit kummervollem Blick, der uns sagt: Ja eh schön, die Idee, aber halt leider leider nicht durchzusetzen, das Leben schaut doch ganz anders aus. Die anderen mit eher aggressivem Ton: Die Leut haben eh schon viel zu viele Rechte, das gehört alles eingeschränkt, weil jeder pocht auf seine Rechte, aber Pflichten will keiner.
Zeit also, dass wir uns diese Frage auch selbst stellen: WOZU MENSCHENRECHTE? Cordula Simon, Autorin mit konzentriert genauem Blick, und Ronald Frühwirth, Anwalt mit Neigung zu Menschenrechten in wissenschaftlicher Theorie und anwaltlicher Praxis, sind die Gesprächspartner an diesem Abend.

 

Rahmenprogramm:

MENSCHENRECHTE wörtlich nehmen - Interventionen im öffentlichen Raum von Andrea Ressi, Daily Rhythms Collective, Mario Tomić, Max Höfler, Miriam Raggam-Alji, Petra Sterry, Wolfgang Temmel, zweintopf, zweite liga für kunst und kultur
ASYLDRACHEN
Idee und Konzept von Norbert Prettenthaler, Ausführung: Darvish Darvishi, Gestaltung: Manfred Url, Daimond Rai, Familie Hasani, Darvish Darvishi, Ousman Bah, Raiza Agamerzaeva, Familie Aloeva ua.

Im Anschluss laden Bürgermeister Siegfried Nagl und Stadträtin Lisa Rücker zu einem kleinen Buffet.

 

Eine Veranstaltung des ETC Graz zum Tag der Menschenrechte in Kooperation mit dem Afro-Asiatischen Institut Graz und dem GrazMuseum

sowie der Antidiskriminierungsstelle Steiermark, der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus, dem Grazer Büro für Frieden und Entwicklung, der Liga für Menschenrechte Steiermark, dem Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz, dem MigrantInnenbeirat der Stadt Graz, mur.at - initiative netzkultur und dem UNI-ETC.

 

Flyer... (PDF)

 

 

 

 

Erster Grazer Rathaus-Slam

18. November 2016 | 17:00 | Gemeinderatssitzungssaal, Rathaus Graz

 

The Dandy

Trisha Radda

Klaus Lederwasch

Precious Sho (angefragt)

Moderation: Mario Tomić, Performte Literatur und Slam - Verein PLuS

 

Kenne deine Rechte

„Auch wenn sie manchmal utopisch wirken: Die Menschenrechte sind da und man sollte sie nicht neben die Märchenbücher ins Regal stellen, sondern als Denkhilfe unter den Kopfpolster Europas legen.“ (Florian Supé, Slammer und Kenne deine Rechte-Journalist seit der ersten Stunde)

Seit 2010 damals setzen sich junge MenschenrechtsjournalistInnen auf www.kennedeinerechte.at, dem Menschenrechtsportal von Jugendlichen für Jugendliche, mit Menschenrechten und Gesellschaftspolitik auseinander und veröffentlichen Artikel, Fotostrecken und Videos. Um die JournalistInnen der 5. und 6. Runde würdig zu verabschieden, setzt das Kenne deine Rechte-Team diesmal auf die Kooperation mit Performte Literatur und Slam - Verein PLuS.

Der Abschied beginnt mit Dank und Anerkennung durch Stadtrat Kurt Hohensinner und Elke Lujansky-Lammer vom Grazer Menschenrechtsbeirat, gipfelt im Slam und klingt mit einem Empfang, gesponsert von Bürgermeister Siegfried Nagl, gemütlich aus.

Anmeldung bitte bis 14. November bei office@kennedeinerechte.at oder direkt im Rathaus bei Monika Haar (872 2013 oder monika.haar@stadt.graz.at)


Die Verabschiedung der Kenne deine Rechte-JournalistInnen, Rathaus-Slam und Empfang bilden den Abschluss der Steirischen KinderrechteWoche 2016, veranstaltet von der Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark, dem Kinderbüro und dem Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz.

 

 

 

 

Steirische KinderrechteWoche 2016

14. bis 18. November 2016 | Graz und Steiermark

 

In Kooperation mit dem Kinderbüro und dem Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz lädt die Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark vom 14. bis 18. November ein zur Steirischen KinderrechteWoche 2016.

Seit 1989 gibt es die UN-Kinderrechtskonvention mit speziellen, auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnittenen Rechten. Kinder brauchen besonderen Schutz und Unterstützung, aber auch die Möglichkeit, an Entscheidungen mitzuwirken und ihre Umwelt zu gestalten.

Mit der Steirischen KinderrechteWoche verleihen Kinder und Erwachsene gemeinsam und in vielfältiger Weise diesen Rechten Ausdruck. Kinder und Jugendliche aus der Steiermark diskutieren die Kinderrechte mit engagierten Politiker/innen, werden mit steirischen Künstler/innen aktiv und gestalten ausgewählte Kinderrechte, setzen sich aktionistisch mit ihren Rechten auseinander, erleben umgesetzte Kinderrechte und machen eine Woche lang ihre Rechte hörbar, sichtbar und begreifbar und gestalten sie mit.

Zudem gibt es im Rahmen dieser Woche die Verleihung des Steirischen Kinderrechtepreises TrauDi (Kinderbüro) und die Verleihung der Zertifikate für die Jugendlichen aus dem Jugendprojekt des Menschenrechtsbeirates der Stad, Kenne deine Rechte.

 

Programm

14. November 2016 | 10:00-13:00 | Landtag
Auftakt der KinderrechteWoche

Eröffnung: Landtagspräsidentin Bettina Vollath

Diskussion von SchülerInnen mit PolitikerInnen von Land Steiermark und Stadt Graz zu ausgewählten Kinderrechten

 

15. November 2016 | 9:00-13:00 | Steiermarkhof
Workshoptag

Gestaltung von Kunstwerken zum Thema Kinderrechte

SchülerInnen mit einer Gruppe KünstlerInnen rund um Aurelia Meinhart

 

16. November 2016
Steiermarkweiter Aktionstag Kinderrechte

In der gesamten Steiermark werden von Schulen, Einrichtungen, Vereinen, Gemeinden und Städten Kinderrechteaktionen veranstaltet.

 

17. November 2016 | 10:00-12:00 bzw. ab 17:00 | Dom im Berg, Graz
Gala der Kinderrechte

Bei der Veranstaltung im Dom im Berg wird es auch heuer wieder verschiedene Kinderrechte-Stationen geben, die vom Kinderbüro und seinen Mitgliedsorganisationen für Schulklassen organisiert werden. Am frühen Abend findet die Gala der Kinderrechte statt, zu der Kinder und Erwachsene eingeladen sind. Im Rahmen dieser Gala wird die TrauDi! – der Steirische Kinderrechtepreis 2016 verliehen.

Informationen: Kinderbüro – die Lobby für Menschen bis 14.

 

18. November 2016 | 11:00 - 12:30 bzw. ab 17:00 | Rathaus

Abschlussveranstaltungen

Ausstellungseröffnung und Präsentation durch die SchülerInnen
Im Anschluss lädt Bürgermeister Siegfried Nagl zu einem Buffet.

Kenne deine Rechte-Empfang und Zertifikatsverleihung

mit Siegfried Nagl, Bürgermeister der Stadt Graz, Elke Lujansky-Lammer, Vorsitzende des Grazer Menschenrechtsbeirates und Alexandra Stocker, Projektleiterin Kenne deine Rechte

Moderation: Mario Tomić,

Erster Grazer Rathaus-Slam

Im Anschluss lädt Bürgermeister Siegfried Nagl zu einem Buffet.

Nähere Informationen: Kenne deine Rechte

 

 

 

 

 

MENSCHENRECHTE wörtlich nehmen

Laufend bis 10. Dezember 2016 | Infoscreens Jakominiplatz Graz und öffentliche Verkehrsmittel

 

Ein Projekt von mur.at initiative netzkultur in Kooperation mit MenschenrechtsexpertInnen des ETC Graz und des UNI-ETC der Universität Graz.

Künstlerische Einschaltungen im öffentlichen Interesse, ausgehend vom Text der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948), auf den Infoscreens in den Grazer öffentlichen Verkehrsmitteln und auf der Video Wall am Jakominiplatz.

KünstlerInnen: Daily Rhythms Collective, Max Höfler, Miriam Raggam-Alji, Andrea Ressi, Petra Sterry, Wolfgang Temmel, Mario Tomić, zweintopf, zweite liga für kunst und kultur

Team mur.at: Jogi Hofmüller, Birgit Kulterer, Edith Risse

Team ETC Graz und Uni-ETC: Barbara Schmiedl, Bernadette Knauder, Lisa Heschl, Pia Niederdorfer, Gregor Fischer, Bernhard Wetschko

 

Laufzeit der Interventionen auf den Infoscreens: 10.10. bis 10.12.2016 (Internationaler Tag der Menschenrechte)

Öffentlicher Begegnungsraum: In einer zweitägigen Veranstaltung am 3./4. November 2016 werden die Beiträge der teilnehmenden KünstlerInnen und der ProjektpartnerInnen aus dem südosteuropäischen Raum mit MenschenrechtsexpertInnen und der interessierten Öffentlichkeit diskutiert.

(7. Oktober 2016)

 

Projektwebsite...

 

 

 

 

Nicht tödlich oder weniger tödlich? Rechtsfragen zum Einsatz nicht oder minder tödlicher Waffen

21. November 2016 | 10:00 - 167:00 | Meerscheinschlössel, Mozartgasse 3

 

Seminar

Gemeinsam mit dem Österreichischen Roten Kreuz, der Johannes-Kepler-Universität Linz und dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres veranstalten das Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen und das UNI-ETC am 21. November 2016 ein Seminar zu Rechtsfragen des militärischen und polizeilichen Einsatzes von nicht- oder weniger lethalen Waffen. Die ganztägige (10:00-17:00 Uhr) Veranstaltung findet im Festsaal des Meerscheinschlössls statt.

Mit Vortragenden beider Universitäten, des Bundesheeres, des Roten Kreuzes, der Landespolizeidirektion Oberösterreich und des Bundesministeriums für Inneres wird in zwei Panels gebündelte Expertise für Gesprächsstoff sorgen. Der anschließenden Publikumsdiskussion folgt ein Resumée des Tages.

 

Programmfolder... (pdf)

 

 

 

 

Einführung in die Menschenrechtsbildung

25.11.2016, 2.12.2016, 3./4.2.2017 | ETC Graz,  Elisabethstraße 50B

 

Barbara Schmiedl, ETC Graz

 

Arbeitsgemeinschaft

Menschenrechte lernt man nicht (nur) für sich allein. Viele, die über Menschenrechte selbst schon Bescheid wissen, stehen vor der Frage, wie sie ihr Wissen, ihre Einstellungen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten am besten an andere weitergeben - sei es professionell als MenschenrechtsbildnerInnen oder auch "nur" im informellen Kontext.

Für sie haben wir ergänzend zur Vorlesung Einführung in die Menschenrechte die handlungsorientierte Arbeitsgemeinschaft Einführung in die Menschenrechtsbildung entwickelt, die mit einem Unizeugnis und einem Zertifikat des ETC abgeschlossen wird. Wie die Ringlehrveranstaltung findet auch die Arbeitsgemeinschaft in jedem Wintersemester statt, mit zwei halbtägigen Einführungsmodulen Ende November/Anfang Dezember und und einem zweitägigen Praxismodul im Februar 2017.

Im Mittelpunkt des dreitägigen Seminars stehen die Methodik und Didaktik der Menschenrechtsbildung, vermittelt durch einem Theorieblock im ersten und viel "Learning by doing" im zweiten Modul. Nach der theoretischen Einführung entwickeln die TeilnehmerInnen selbständig Unterrichtseinheiten und Übungssequenzen zu einem selbstgewählten Menschenrechtsthema. Im zweiten Modul haben sie Gelegenheit, ihre Unterrichtseinheiten in einem Lehrauftritt zu erproben und aus dem Feedback der Trainerin und der KollegInnen zu lernen.

Eintritt frei, Anmeldung für StudentInnen im September über Uni Graz Online, allgemein ab sofort an Barbara Schmiedl

 

 

Flyer... (jpeg)

UniGrazOnline...

 

 

 


Einführung in die Menschenrechte

ab 5. Oktober 2016, jeweils mittwochs, 17:00 - 18:30, ETC Graz,  Elisabethstraße 50B

 

Vorlesung/Übung

Die Vorlesungsreihe soll helfen, Verständnis für das Konzept und die Grundlagen der Menschenrechte zu entwickeln und richtet sich an alle BügerInnen der Menschenrechtsstadt Graz, ohne spezifische Vorkenntnisse.

Die Vorlesung orientiert sich am ETC-Handbuch zur Menschenrechtsbildung, Menschenrechte verstehen, und behandelt die folgenden Themen: Einführung in das System der Menschenrechte, Verbot der Folter, Freiheit von Armut, Nichtdiskriminierung, Recht auf Gesundheit, Menschenrechte der Frau, Rechtsstaatlichkeit und faires Verfahren, Religionsfreiheit, Recht auf Bildung, Menschenrechte des Kindes, Menschenrechte in bewaffneten Konflikten, Rechte von Menschen mit Behinderung, Meinungs- und Medienfreiheit, Demokratie, Recht auf Privatsphäre, Recht auf Asyl und Minderheitenrechte

Eintritt frei, Anmeldung für StudentInnen im September über Uni Graz Online, allgemein ab sofort an Barbara Schmiedl

 

Termine, Themen und Vortragende ...

 

UniGrazOnline...

 

 

 

Menschenrechte auf der Flucht?

30. September 2016 | 8:30 - 14:00 | ETC Graz,  Elisabethstraße 50B

 

Lisa Heschl, Uni-ETC, Institut für Völkerrecht

Barbara Schmiedl, ETC Graz

 

Workshops für Schulklassen zum "Langen Tag der Flucht"

SchülerInnen erarbeiten gemeinsam mit jugendlichen Flüchtlingen/AsylwerberInnen menschenrechtliche Fragestellungen, die sich im Zusammenhang mit den Themengebieten Migration, Flucht und Asyl ergeben. Die Jugendlichen sollen sich auf diese Weise kennenlernen, beidseitige Vorurteile werden abgebaut und der interkulturelle Dialog gestärkt.

Die Workshops finden in zwei Teilen statt:

Zur Vorbereitung werden MitarbeiterInnen des ETC/UNI-ETC die Schulklassen für jeweils 2-3 Unterrichtseinheiten besuchen. In diesen Vorbereitungsstunden werden die SchülerInnen spielerisch für das Thema Flucht sensibilisiert werden. In Reflexionsrunden im Anschluss an einzelne Spielrunden ist Platz für Fragen, die sich ergeben können und inhaltlichen Input zu den Themen Migration, Flucht und Asyl.

Die Workshops am "Langen Tag der Flucht" finden am ETC Graz statt. In jeweils zwei Unterrichtseinheiten erarbeiten die SchülerInnen gemeinsam mit jungen Flüchtlingen/AsylwerberInnen menschenrechtliche Fragestellungen, beispielsweise zum Recht auf freie Meinungsäußerung, zu Nichtdiskriminierung oder zum Recht auf Bildung. In der Gruppenarbeit ergibt sich die Möglichkeit zum Austausch und zum Einbringen unterschiedlicher Perspektiven.

Der Workshop  richtet sich an SchülerInnen der 8.-12./13. Schulstufe (Klassen oder klassenübergreifende Gruppen) und wird in Kooperation mit Organisationen der Flüchtlingsbetreuung in Graz organisiert.

Für die Einheiten, die als Vorbereitung für den Workshop dienen, kommen MitarbeiterInnen des ETC Graz/UNI-ETCs an Ihre Schulen. Der Workshop selbst findet dann in den Räumlichkeiten des ETC Graz/UNI-ETCs statt, am 30.9.2016 zwischen 8:30 und 14:00, für drei Gruppen in jeweils 2 Unterrichtseinheiten (8:30 - 10:00. 10:30 - 12:00, 12:30 - 14:00).

Buchung über www.langertagderflucht.at. Bitte bei der Buchung gleich die gewünschte Uhrzeit angeben!

 

Der "Lange Tag der Flucht" ist eine Initiative des UNHCR und findet 2016 am 30. September mit Veranstaltungen in ganz Österreich statt.

 

 

TORCH OF DIGNITY: Zeichen setzen - Fackelzug für die Menschenwürde

14. Juli 2016 | 17:00 | Start am Platz der Menschenrechte (beim Stadtparkbrunnen), danach gemeinsam zum Uhrturm

 

SprecherInnen:

Siegfried Nagl, Bürgermeister der Stadt Graz: Selbstverständnis der Stadt Graz als Menschenrechtsstadt

Elke Lujansky-Lammer, Vorsitzende des Menschenrechtsbeirates der Stadt Graz: Menschenwürde als Menschenrecht

Hermann Kröll, Präsident Special Olympics: Sport und Menschenwürde

Musikalische Untermalung: Grazer Vokalatelier Quartier Leech (ql)

 

Fackelzug für die Menschenwürde

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sieht in der Anerkennung der angeborenen Würde aller Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Friede in der Welt. Wir wollen diesen Grundsatz mit einem Fackellauf in Erinnerung rufen und laden dazu ein, an der Veranstaltung „Torch of Dignity“ teilzunehmen.

Der Fackellauf ist Teil einer weltweiten Aktion, die von Shulamith König, UN-Menschenrechtspreisträgerin 2003, ins Leben gerufen wurde. So sollen im Rahmen der anstehenden Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro in Menschenrechtsstädten auf der ganzen Welt ähnliche Veranstaltungen stattfinden, um ein starkes Zeichen zugunsten des Respekts vor der menschlichen Würde zu setzen. Dieser Spirit ist es auch, der den Fackellauf zum Pre-Event für die Special Olympics in Schladming 2017 macht.

 

Eine Veranstaltung des Uni-ETC in Kooperation mit dem ETC Graz, Österreichische Liga für Menschenrechte; Stadt Graz; Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz; Special Olympics Österreich; Afro-Asiatisches Institut; AG Globale Verantwortung; Amnesty International; Aufwind Peru; Borderless: Flüchtlingshilfsaktion; Caritas; Chiala; Forum Stadtpark; Friedensbüro Graz; Guest Room; Junge Generation Steiermark in der SPÖ; Kenne deine Rechte; KPÖ Graz; Megaphon; Nosso Jogo; Omega; Sandy Lopicic; SPÖ Graz - Sektion Mur; Sozialistische Jugend Graz; Vokalatelier ql; VSStÖ Graz; Welthaus Diözese Graz-Seckau; Zebra

 

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Die Humanisierung des Völkerrechts - Herausforderungen in Theorie und Praxis

24. Juni 2016 | 13:30 | Meerscheinschlössl, Mozartgasse 13

 

Symposium und Festakt für Wolfgang Benedek

Das Völkerrecht, dessen Selbstverständnis lange Zeit nahezu ausschließlich am vermeintlichen Ideal des souveränen Staates ausgerichtet war, ändert zunehmend seinen Charakter im Sinne einer primär am Wohl des Einzelnen orientierten Rechtsordnung. Vor allem in den Bereichen Friedenssicherung, Menschenrechtsschutz und menschliche Sicherheit entstehen vermehrt Normen und Verfahren, die das Individuum als TrägerIn völkerrechtlicher Rechte und Pflichten in den Mittelpunkt rücken. Nach wie vor bleibt jedoch umstritten, wie nachhaltig diese "Humanisierung des Völkerrechts" tatsächlich ist.

Wolfgang Benedek hat sich in seiner akademischen Karriere und im Rahmen seines zivilgesellschaftlichen Engagements immer wieder mit dieser Problematik beschäftigt. Aus Anlass seines bevorstehenden (Un)Ruhestandes werden FreundInnen und WeggefährtInnen mit ihm über theoretische und praktische herausforderungen des Themas vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen diskutieren.

Ein Rückblick auf Wolfgang Benedeks akademisches Schaffen und sein zivilgesellschaftliches Engagement sowie ein Empfang durch den Bürgermeister der Stadt Graz werden den festlichen Ausklang der Veranstaltung bilden.

 

Programm und Einladung... (pdf)

Anmeldung bitte bis 1. Juni 2016 an Manuela Ruß 0316 380 3418

 

 

 

 

(Foto: Daniela Schmid/Kenne deine Rechte)

Women, Peace and Human Rights

7. Juli bis 2. September 2016 | Jugendgalerie des Grazer Rathauses, Landhausgasse 2/2. Stock

 

Ausstellung

SchülerInnen der Grazer Schulen GIBS / Graz International Bilingual School, HLW Sozialmanagement und BG/BRG Klusemannstraße hatte im Zuge der Konferenz Women for Peace am 3. Juni 2016 die Gelegenheit, die Friedensnobelpreisträgerinnen Rigoberta Menchú Tum, Leymah Gbowee und Jody Williams zu treffen. In der Vorbereitung auf die Konferenz erarbeiteten die SchülerInnen nach Intensivworkshops des ETC Plakate zu den Konferenzthemen "Sexualisierte Gewalt" und "Diskriminierung von Frauen". Weitere Plakate befassen sich mit den Themenbereichen der Menschenrechte im Allgemeinen und ihrer Umsetzung in der Menschenrechtsstadt Graz und zeigen Portraits der drei Nobelpreisträgerinnen und der Autorin Jennifer Teege.

Nach dem Kurzgastspiel bei der Konferenz und bevor die Ausstellung ab Herbst in den Schulen gezeigt wird, ist sie den Sommer über in der Jugendgalerie des Grazer Rathauses öffentlich zugänglich.

 

Einladung... (pdf)

 

Mit Unterstützung der Kulturvermittlung Steiermark

 

 

 

FRAGMENTS - Rahmenprogramm zum 1. Menschenrechtsfilmfestival in Graz

FRAGMENTS ist mehr als "nur" Filme: Das ETC hat das erste Menschenrechtsfilmfestival in Graz nicht nur von Anfang an inhaltlich begleitet, sondern ist auch während des Festivals mit dabei, mit einem Rahmenprogramm, das verschiedene Aspekte der Menschenrechte und des Schwerpunktthemas "Flucht" beleuchtet.

 

Podiumsdiskussion

Zur Wahrheit verpflichtet? Flucht und Asyl in den Medien

22. April 2016 | 18:00 | Kulturzentrum bei den Minoriten, Imkubus

 

Flucht und Asyl sind derzeit ein Dauerthema in den Medien. Die Berichterstattung in Zeitungen, Fernsehen und Online-Medien trägt wesentlich zur Meinungsbildung bei und formt das Verständnis dieser Konzepte in der breiten Öffentlichkeit. Dies birgt eine große Macht und damit auch Verantwortung in sich. Was dürfen die Medien und was müssen sie vielleicht? Wo liegen die (rechtlichen) Grenzen der Berichterstattung? Was bedeutet Pressefreiheit und welche Verantwortung geht mit diesem Recht einher? Vor welchen Herausforderungen stehen Journalisten und wirken sich diese auf die mediale Repräsentation von Flucht und Asyl aus? Zu diesen und anderen Fragen diskutieren

Wolfgang Benedek, ETC und Universität Graz

Fritz Hausjell, Universität Wien

Nermin Ismail, ORF

Gerlinde Winter-Pölsler, Falter

Erich Hohl,  Diözese Graz-Seckau

Moderation: Richard Solder, Südwind-Magazin

Eintritt frei!

 

 

Info- und Vernetzungstreffen

Menschenrechtsstadt sind wir!

23. April 2016 | 14:00 - 17:00 | GrazMuseum

 

Eine aktive Zivilgesellschaft gab es in Graz schon lange vor der Menschenrechtsstadt, in den Worten von Alfred Stingl: „Graz ist nicht die Stadt, die das erfunden hat. Wir wurden erfunden.“

In der Fluchtsituation seit dem Sommer 2015 gesellten sich zu den alteingesessenen Organisationen viele neue, oft spontan entstandene. Beim Info- und Vernetzungstreffen finden „alte“ und „neue“ AkteurInnen einen Raum, um sich (besser) kennenzulernen und zu vernetzen, FestivalbesucherInnen haben die Möglichkeit, die Arbeit der Initiativen und die Menschen dahinter kennenzulernen und auch Anknüpfungspunkte für eigenes Engagement zu finden.

Mit dabei sind Afro-Asiatisches Institut, Antidiskriminierungsstelle Steiermark, Amnesty International StudentInnen, Amnesty International Gruppe Graz, BORDERLESS:Flüchtlingshilfsaktion, Caritas Steiermark, Caritas JugendStreetwork, ETC Graz/UniETC, Heimatsuche, ISOP, Liga für Menschenrechte, Plattform Bleiberecht, Refugees Welcome, Graz: Spendenkonvoi, SOMM, Zebra und eventuell auch der Refugee Law Clinic der Universität Graz

Eintritt frei!

 

 

Vortrag

Flucht und Menschenrechte

23. April 2016 | 18:00 | GrazMuseum

„Alle Menschen sind gleich an Rechten und Würde geboren“, so sieht es die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vor. In der momentanen Diskussion hinsichtlich der Aufnahme von Flüchtlingen in der Europäischen Union erscheint es jedoch, dass die Menschenrechte nicht für alle gleich und unbedingt gelten. Mit Bezug auf die Rechtsstaatlichkeit werden Menschenrechte von Flüchtlingen und Schutzsuchenden sukzessive eingeschränkt, auch in Österreich. Doch um welche Rechte geht es eigentlich?

Welcher Schutz kommt Menschen auf der Flucht im Kontext der Menschenrechte und des Flüchtlingsrechts zu? Und führt die Aushöhlung dieser Rechtsstandards nicht schlussendlich auch zu einer Aushöhlung des Rechtsstaats Österreich?

Lisa Heschl, Uni-ETC

Eintritt frei!

 

 

Menschenrechtsspaziergang

Menschenrechte verorten

24. April 2016 | 15:00 - 17:00 | Treffpunkt: Platz der Menschenrechte/Stadtparkbrunnen

Wir „erwandern“ die Menschenrechtsstadt Graz auf einer Route entlang ausgewählter, in Bezug auf die Menschenrechte historischer oder zeitgeschichtlich relevanter Stationen und klopfen altbekannte Orte auf ihren menschenrechtlichen Bezug hin ab. Der Rahmen reicht hierbei vom Mittelalter bis in die Gegenwart, inhaltlich versucht der Rundgang, Brüche und Kontinuitäten in Stadtentwicklung und Mentalitätsgeschichte darzustellen und aktuelle Fragen wie Bildung, öffentlicher Raum, Privatsphäre, Migration, Rechtsstaatlichkeit oder Religionsfreiheit in einen (zeit)historischen Kontext zu positionieren. Beispiel ist etwa der Asylstein beim Deutschordenshaus in der Zinzendorfgasse.

Barbara Schmiedl, ETC Graz

Eintritt frei!

 

 

Vortrag

Menschenrechtsstadt Graz - Was haben Fußgängerampeln mit Menschenrechten zu tun?

24. April 2016 | 17:00 | GrazMuseum

Was sind Menschenrechte und wen schützen sie? Wie Menschenrechtsschutz im täglichen Leben aussieht, lässt sich am Beispiel der Menschenrechtsstadt Graz zeigen. Richtlinie dabei ist die Grazer Menschenrechtserklärung, mit vier zentralen Verpflichtungen knapp und einfach gehalten: die Orientierung von Regierung und Gemeinderat in ihrer Politik an internationalen Menschenrechten, Information der GrazerInnen mittels Menschenrechtsbildung, angemessene Berücksichtigung der Menschenrechte in der Arbeit der EntscheidungsträgerInnen, um die Menschenrechtsschutzfunktion zum Ausdruck zu bringen und schließlich Auffinden von Defiziten und Fortschritten im Bereich der Menschenrechte auf allen Ebenen der Gesellschaft, um darauf entsprechend zu reagieren.

Klaus Starl, ETC Graz, Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz

Eintritt frei!

 

 

Podiumsdiskussion

Liken, Sharen, Hassen - Digitaler Rassismus und Social Media

25. April 2016 | 18:00 | GrazMuseum

Die oft zitierte „Stammtisch-Diskussion“ findet längst nicht mehr nur im Wirtshaus statt. Hitzige Debatten werden zunehmend auch auf Plattformen wie etwa Facebook oder in den Diskussionsforen von Zeitungen geführt. Und dabei scheinen einige ziemlich hirn- und hemmungslos zu agieren. Unter dem Deckmantel der vermeintlichen „Unsichtbarkeit“ wird gehasst, gehetzt und geschimpft. Wie weit darf Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung gehen? Zu diesen und anderen Fragen diskutieren

Julya Rabinowich, Literatin

Ingrid Brodnig, Redakteurin Profil, Autorin

Rudolf Fußi, Kommunikations- und Strategieberater

Alexander Warzilek, Österreichischer Presserat

Moderation: Christoph Riedl-Daser, ORF

Eintritt frei!

 

Weitere Veranstaltungen und das gesamte Filmprogramm finden Sie auf der Festival-Website!

 

 

 

 

FRAGMENTS - Rahmenprogramm für SchülerInnen und StudentInnen

Im Rahmen von FRAGMENTS, dem 1. Menschenrechtsfilmfestival in Graz gibt es eine Reihe von Screenings für Schulen, meist vormittags, immer begleitet von Gesprächen mit Filmschaffenden. Zusätzlich bietet das ETC und das Uni-ETC gemeinsam mit dem Afro-Asiatischen Institut Graz und der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus eine Reihe von Workshops zu Menschenrechtsthemen an.

 

Workshops

 

ZusammenHalt! Genial statt radikal

18.4.2016 | 7:30 - 9:30 || 19.4.2016 | 11:30 - 13:30 || an IHRER Schule in Graz

Der Workshop „ZusammenHalt! Genial statt radikal“  ermutigt Jugendliche, sich aktiv für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein solidarisches Zusammenleben in Vielfalt in unserer Gesellschaft zu engagieren und stark zu machen und sich nicht durch destruktive Ideen und Extremismen radikalisieren zu lassen. „ZusammenHalt! Genial statt radikal“ bietet somit Prävention und Empowerment in einem inklusiven wie spielerischen Ansatz über Ermutigung zu einer offenen, empathischen Haltung, wertschätzender Kommunikation und sozialer Einbindung. Das Angebot schützt und stützt junge Menschen durch Sensibilisierung vor gefährlichen Strömungen.

Trainer_innen: Afro-Asiatisches Institut Graz

Anmeldung: Barbara Schmiedl 0613 380 1533

Kosten: 110 Euro pro Workshop

Anmeldeschluss: 14. April 2016

 

Das Boot ist voll - Spielworkshop zu Diskriminierung

18.4.2016 | 11:30 - 13:30 || 20.4.2016 | 9:30 - 11:30 || an IHRER Schule in Graz

Einer wird gewinnen! Oder eine? Egal - jedenfalls haben alle die gleiche Chance ... oder etwa nicht?

Das Spiel DAS BOOT IST VOLL bildet nach dem Muster des klassischen DKT wirtschaftliche und Arbeitsmarktprozesse ab. Während aber beim Vorbild das Spielen trotz Lokalkolorits im gesellschaftsfreien Vakuum stattfindet und alle SpielerInnen dieselben Bedingungen vorfinden, sorgen bei DAS BOOT IST VOLL Rollenkarten (Frau/Mann, Mitglied der Mehrheits-/Minderheitsbevölkerung, Ausbildung, Alter, Behinderung) für realitätsnahe unterschiedliche Voraussetzungen.

Der Lerneffekt des Spiels beruht darauf, die SpielerInnen durch eigenes Erleben von unterschiedlichen Ausgangsbedingungen und (teilweise mehrfachen) Diskriminierungen dafür zu sensibilisieren, dass die gesellschaftlichen Bedingungen eben nicht für alle gleich sind. 

Trainer_innen: ETC Graz

Anmeldung: Barbara Schmiedl 0613 380 1533

Kosten: 110 Euro pro Workshop

Anmeldeschluss: 14. April 2016

 

„Hätt ich doch was gesagt...!“ Strategien gegen Stammtischparolen

18.4.2016 | 9:30 - 11:30 || 20.4.2016 | 7:30 - 9:30 || an IHRER Schule in Graz

Der Stoßseufzer „Hätte ich doch was gesagt!“ thematisiert den schalen Nachgeschmack und die Hilflosigkeit, die oftmals von der Auseinandersetzung mit rassistischen, sexistischen oder anderen ausgrenzenden Parolen bleiben. Der zweistündige Workshop richtet sich an alle, die nicht mehr passiv zuhören wollen, wenn diskriminierende Parolen und Stammtischsprüche verkündet werden. Er soll anhand von Rollenspielen und Gruppenarbeiten eine kurze Einführung in Handlungsformen und angemessene Strategien in schwierigen Situationen bieten sowie dazu ermuntern, Partei zu ergreifen für Menschenrechte, Gewaltfreiheit und Respekt.

Trainer_innen: ETC Graz

Anmeldung: Barbara Schmiedl 0613 380 1533

Kosten: 110 Euro pro Workshop

Anmeldeschluss: 14. April 2016

 

Wer klopfet an? Die Situation von Asylwerbenden in Österreich

19.4.2016 | 7:30 - 9:30 || 20.4.2016 | 11:30 - 13:30 || an IHRER Schule in Graz

Ziel dieses Workshops ist es, einen Überblick über das österreichische bzw. europäische Asylrecht zu bieten. Jugendliche sollen über die Fluchtgründe von AsylwerberInnen und ihre Lebenssituation während des und nach dem Asylverfahrens informiert werden. Anhand von praktischen Beispielen werden verschiedene mögliche Fluchtgründe thematisiert. Die TeilnehmerInnen werden dazu angeregt, sich mit der Situation von AsylwerberInnen in Österreich zu beschäftigen und zu erörtern, welche Möglichkeiten sie haben, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Flüchtlingen zu leisten.

Trainer_innen: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

Anmeldung: Barbara Schmiedl 0613 380 1533

Kosten: 110 Euro pro Workshop

Anmeldeschluss: 14. April 2016

 

Menschenrechte verorten - Menschenrechtsstadtrundgang

19.4.2016 | 9:30 - 11:30 || 21.4.2016 | 7:30 - 9:30 || an IHRER Schule

Die Menschenrechtsstadt Graz wird auf einer Route entlang ausgewählter, in Bezug auf die Menschenrechte historisch oder zeitgeschichtlich relevanter Stationen „erwandert“, altbekannte Orte, Bauten oder Denkmäler werden auf ihren menschenrechtlichen Bezug hin abgeklopft. Der zeitliche Bezugsrahmen reicht hierbei vom Mittelalter bis in die Gegenwart, inhaltlich versucht der Rundgang, anhand ausgewählter Beispiele Brüche und Kontinuitäten in Stadtentwicklung und Mentalitätsgeschichte darzustellen und so aktuelle Fragestellungen wie zum Beispiel Bildung, öffentlicher Raum, Privatsphäre, Migration, Rechtsstaatlichkeit oder Religionsfreiheit in einem (zeit)historischen Kontext zu positionieren.

Beispiel Asylstein beim Deutschordenshaus in der Zinzendorfgasse: Er steht historisch für die Reibungsflächen zwischen staatlicher und kirchlicher Gewalt und Rechtsdurchsetzung, mit dem „Kirchenasyl“ ergibt sich aber auch ein Bedeutungsstrang, der bis in die Gegenwart reicht. So wurde in Frankreich seit den 1990er-Jahren den sog. „sans papiers“, also MigrantInnen ohne legalen Aufenthaltsstatus Kirchenasyl gewährt; in weiterer Folge ergeben sich Fragen von Asyl und Migration im Allgemeinen.

Trainer_innen: ETC Graz

Anmeldung: Barbara Schmiedl 0613 380 1533

Kosten: 110 Euro pro Workshop

Anmeldeschluss: 14. April 2016

 

Schulvorstellungen

 

Lampedusa im Winter, von Jakob Brossmann 

21.4.2016 | 10:00 - 12:00 | 11:00 - 13:00 | 12:00 - 14:00 || 22.4.2016 | 10:00 - 12:00 | 12:00 - 14:00 || Schubertkino Graz

Der Titel deutet es an: Die italienische Insel, 110 Kilometer vor der tunesischen Küste gelegen und häufig das erste Ziel für afrikanische Flüchtlinge, die Europa erreichen wollen, ist im Winter ein besonders tristes Terrain. Die Dokumentation zeigt in hoher Verdichtung eine klaustrophobische Situation in einer kontaminierten geopolitischen Zone: Die Einwohner von Lampedusa sind überfordert vom permanenten Andrang und von einer allgemeinen Mangelsituation, die Asylsuchenden wiederum kämpfen verzweifelt um ihr Recht und ihre Würde. Ein Close-up auf jenes Problem, das die EU nun schon seit Monaten zur Kenntlichkeit entstellt.

Sprache: Italienisch & Arabisch mit deutschen Untertiteln 

Im Anschluss Gespräch mit Regisseur Jakob Brossmann. Bitte geben Sie vorab Bescheid, sollten Sie bei den Gesprächen im Anschluss mit Ihren SchülerInnen/StudentInnen nicht bleiben wollen!

Kartenbestellung: Ronja Scherzinger

Kosten: 5,50 Euro für SchülerInnen/StudentInnen (Gruppenpreis), für das Lehrpersonal frei

Anmeldeschluss: 14. April 2016

 

Mama Illegal, von Ed Moschitz 

22.4.2016 | 11:00 - 13:00 | Schubertkino Graz

Sie geben den Schleppern ihre Ersparnisse und riskieren auf ihrer Reise nach Westeuropa ihr Leben: Aurica, Raia und Nataşa, drei Mütter aus einem kleinen moldawischen Dorf. Sie kehren ihrem ärmlichen Heim, den kaputten Straßen, den baufälligen Schulen und den zahllosen unbewohnten Häusern den Rücken, um in Österreich und Italien als Putz- oder Pflegehilfen zu arbeiten. Hier führen sie ein Leben im Untergrund – mit einem harten Job, ohne gültige Papiere, schutzlos und ohne medizinische Versorgung – jahrelang getrennt von Kindern und Familien. Alles, was vom im Westen hart erarbeiteten Geld übrig bleibt, schicken sie nach Hause zu ihren Familien. Doch ihr Wunsch nach einer besseren Zukunft und einem schöneren Leben fordert einen hohen Preis. Die Rückkehr sieht nach all den Jahren ganz anders aus als geplant. Nach langer Zeit in der Ferne sind die Kinder erwachsen und die Ehemänner entfremdet. Die gesellschaftliche Kluft, die sie zu überwinden trachteten, droht die Familien endgültig auseinander zu reißen. Im Westen nicht wirklich angekommen und angenommen, stellen sie fest, dass ihnen ihre Heimat fremd geworden ist. „Mama Illegal“ zeichnet sieben Jahre im Leben der drei Frauen nach. Die Kamera ist bei Schicksalsschlägen ebenso dabei wie bei Momenten der Freude. Ein Film über den Preis des Traumes von einem besseren Leben.

Sprache: Deutsch, Rumänisch mit deutschen Untertiteln

Im Anschluss Gespräch mit Ed Moschitz und Aurica Cihai (angefragt). Bitte geben Sie vorab Bescheid, sollten Sie bei den Gesprächen im Anschluss mit Ihren SchülerInnen/StudentInnen nicht bleiben wollen.

Kartenbestellung: Ronja Scherzinger

Kosten: 5,50 Euro für SchülerInnen/StudentInnen (Gruppenpreis), für das Lehrpersonal frei

Anmeldeschluss: 14. April 2016

 

Zeichnen gegen das Vergessen, von Bärbel Jacks

25.4.2016 | 10:00 - 12:00 | 11:00 - 13:00 | Schubertkino Graz

Über Jahre sammelt der Maler Manfred Bockelmann die Fotografien von in Auschwitz inhaftierten und zum größten Teil ermordeten Kindern. Großflächig mit Kohlestift auf grober Juteleinwand zeichnet er ein Porträt nach dem anderen und möchte so die Kinder dem Vergessen entreißen. In eindringlichen Bildern, die von der Intensität des Tuns des Künstler getragen werden, erzählt Bärbel Jacks Film „Zeichnen gegen das Vergessen“ von der gleichnamigen Werkreihe und begibt sich mit Bockelmann auf eine Reise und begegnet den Kindern von damals, den heute letzten ZeugInnen des Holocaust.

Sprache: Deutsch, Englisch mit deutschen Untertiteln

In Anwesenheit von David Kunac (Produzent) und Manfred Bockelmann, sowie der Zeitzeugin Helga Pollack-Kinsky (angefragt). Bitte geben Sie vorab Bescheid, sollten Sie bei den Gesprächen im Anschluss mit Ihren SchülerInnen/StudentInnen nicht bleiben wollen.

Kartenbestellung: Ronja Scherzinger

Kosten: 5,50 Euro für SchülerInnen/StudentInnen (Gruppenpreis), für das Lehrpersonal frei

Anmeldeschluss: 14. April 2016

 

Last Shelter, von Gregor Igor Hauzenberger

26.4.2016 | 11:00 - 13:00 | Schubertkino Graz

Wien, Dezember 2012: Eine kleine Gruppe junger Afghanen und Pakistani besetzt die Votivkirche, die größte neogotische Kirche Österreichs. In Schnellverfahren haben sie negative Asylbescheide erhalten, obwohl sie unter denkbar prekären Bedingungen geflüchtet sind: Das Abbrennen von Schulen und Kopfabschneiden durch religiöse Fanatiker haben sie miterlebt, Familienmitglieder sind ermordet worden. Bei Null Grad harren die Flüchtlinge dort monatelang protestierend und phasenweise im Hungerstreik aus. Trotz breiter öffentlicher Unterstützung werden einige von ihnen abgeschoben. Ihr Protest führt sie von Traiskirchen quer durch Österreich bis zur ungarischen Grenze, wo 2015 wieder an trennenden Zäunen gearbeitet wird. Der österreichische Dokumentarfilmemacher Gerald Igor Hauzenberger, zuletzt für Der Prozess mit dem österreichischen Filmpreis ausgezeichnet, begleitete die Flüchtlinge drei Jahre lang. Entstanden ist ein zeitloser Film über den Kampf um Asyl und menschliche Würde, ein brisantes Dokument über komplexe gesellschaftliche Verstrickungen und die allgemeine Überforderung bei der Suche nach adäquaten Lösungen. „Ausgerechnet zu Weihnachten!“

Sprache: Arabisch, Deutsch mit deutschen Untertiteln

Im Anschluss Gespräch mit Gregor Igor Hauzenberger.  Bitte geben Sie vorab Bescheid, sollten Sie bei den Gesprächen im Anschluss mit Ihren SchülerInnen/StudentInnen nicht bleiben wollen.

Kartenbestellung: Ronja Scherzinger

Kosten: 5,50 Euro für SchülerInnen/StudentInnen (Gruppenpreis), für das Lehrpersonal frei

Anmeldeschluss: 14. April 2016

 

Sexismus im Öffentlichen Raum

11. März 2016 | 16:00 | Treffpunkt: Brunnendenkmal gegenüber vom Rathaus, Hauptplatz Graz

 

Ina Mastnak, LOST SPACE? Verein zur Erforschung der Repräsentation von Frauen im Öffentlichen Raum, Watchgroup gegen sexistische Werbung des Grazer Frauenrats

 

FrauenStadtSpaziergang (im Rahmen der Reihe "Menschenrechte verorten")

Wie und in welcher Form findet sich Sexismus im öffentlichen Raum? Welche Rolle spielen Staat & Wirtschaft bei den Darstellungen der Geschlechter? Anhand von topografischen Bezeichnungen und Werbeplakaten nehmen wir Repräsentationen von Frauen & Männern unter die Lupe und machen uns auf die Spur von Zeichen feministisch-subversiver Straßenkunst.

Der Rundgang ist kostenlos, alle Interessierten sind herzlich willkommen!

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"Menschenrechte verorten": Anlässlich "15 Jahre Menschenrechtsstadt Graz" findet in einer Kooperation von Grazer Anbieter_innen von Stadtrundgängen jeweils am 8. jeden Monats ein Rundgang statt, der den historischen und aktuellen Blick auf verschiedene Aspekte der Menschenrechte und ihrer Umsetzung in der Menschenrechtsstadt richtet. Kooperationspartnerin im März ist - anlässlich des Internationalen Frauentages - die Servicestelle Frauenservice Graz.

 

Menschenrechte verorten

 

8. Februar 2016 | 16:00 | Treffpunkt: Platz der Menschenrechte/Stadtparkbrunnen

 

Barbara Schmiedl, ETC Graz

 

Menschenrechtsstadtspaziergang

Die Menschenrechtsstadt Graz wird auf einer Route entlang ausgewählter, in Bezug auf die Menschenrechte historisch oder zeitgeschichtlich relevanter Stationen „erwandert“, altbekannte Orte, Bauten oder Denkmäler werden auf ihren menschenrechtlichen Bezug hin abgeklopft. Der zeitliche Bezugsrahmen reicht hierbei vom Mittelalter bis in die Gegenwart, inhaltlich versucht der Rundgang, anhand ausgewählter Beispiele Brüche und Kontinuitäten in Stadtentwicklung und Mentalitätsgeschichte darzustellen und so aktuelle Fragestellungen wie zum Beispiel Bildung, öffentlicher Raum, Privatsphäre, Migration, Rechtsstaatlichkeit oder Religionsfreiheit in einem (zeit)historischen Kontext zu positionieren.

Dauer: 1,5 bis 2 Stunden

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Mit diesem Rundgang starten wir die Reihe "Menschenrechte verorten": Anlässlich "15 Jahre Menschenrechtsstadt Graz" findet in einer Kooperation von Grazer Anbieter_innen von Stadtrundgängen monatlich ein Rundgang statt, der den historischen und aktuellen Blick auf verschiedene Aspekte der Menschenrechte und ihrer Umsetzung in der Menschenrechtsstadt richtet.

 

KooperationspartnerInnen:

MigrantInnenbeirat der Stadt Graz
Frauenservice

Verein Annenviertel
Verein für Gedenkkultur in Graz
Xenos
inspire thinking
Chiala

 

 

Unterstützt durch die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB)

 

 

 

 

 

15 JAHRE MENSCHENRECHTSSTADT - BILANZ UND AUSBLICK

26. Jänner 2016 | 18:00 | ORF Landesstudio, Marburgerstraße 20

 

 

Siegfried Nagl, Bürgermeister der Stadt Graz

Bettina Vollath, Präsidentin des Steirischen Landtages

Alfred Stingl, Bürgermeister a.D.

Elke Lujansky-Lammer, Vorsitzende des Grazer Menschenrechtsbeirates

Klaus Starl, Geschäftsführer ETC Graz

Wolfgang Benedek, Universität Graz

Moderation: Gernot Rath, ORF Steiermark

 

Podiumsdiskussion

Am 8. Februar 2001 verabschiedete der Grazer Gemeinderat einstimmig die Menschenrechtserklärung der Stadt Graz und machte Graz damit zur ersten Menschenrechtsstadt in Europa.

Anlässlich des 15-Jahr-Jubiläums der Menschenrechtsstadt ist es Zeit, Bilanz zu ziehen und (uns) zu fragen, welche menschenrechtlichen Auswirkungen diese Selbstverpflichtung hatte, welche Erwartungen die Menschenrechtsstadt erfüllt und welche sie enttäuscht hat. Selbstverständlich müssen wir uns auch der Frage stellen, welchen Herausforderungen sich die Menschenrechtsstadt in Zukunft zu stellen hat.

Im Anschluss an die Diskussion lädt Bürgermeister Siegfried Nagl zum geselligen Ausklang im Foyer des Landesstudios.

 

Anmeldung: Barbara Schmiedl, 0316 380 1533, bis 22. Jänner 2016

 

Flyer... (pdf)