(Foto: Landesbildstelle Württemberg)

Menschenrechte auf lokaler Ebene: Die Rolle der Städte und des Kongresses der Gemeinden und Regionen

 

3. Dezember 2013 | 16.00 | Sitzungszimmer SZ 15.22, RESOWI G2, Universitätsstraße 15

 

Andreas Kiefer, Generalsekretär des Kongresses der Gemeinden und Regionen Renate Kicker, Direktorin des ETC und Mitglied der ExpertInnengruppe zur Unterstützung des Monitoringausschusses im Kongress der Gemeinden und Regionen
Martin Haidvogl, Magistratsdirektor der Stadt Graz
Stefan Hoflehner, Geschäftsführer der Landesgruppe Steiermark des österreichischen Städtebundes
Moderation: Klaus Starl, ETC Graz

 

Expertinnen und Experten diskutieren mit dem Generalsekretär des Kongresses der Gemeinden und Regionen Fragen der Umsetzung des Bestandsaufnahmeverfahrens zum Thema Menschenrechte auf lokaler Ebene. Dabei soll ein Meinungs- und Gedankenaustausch zu Möglichkeiten und Schwierigkeiten, Zielen und Zwecken dieses Europaratsprojektes im Mittelpunkt stehen. Inwiefern nützen die Bestandsaufnahme und der Erfahrungsaustausch mit dem Kongress und anderen Gemeinden bzw. Regionen den kommunalen und regionalen Verwaltungen? Wesentliches Ziel des Gesprächs ist, gemeinsam mit dem Generalsekretär geeignete Anregungen für die weiteren Bemühungen des Kongresses zu besprechen.

Auf politischer Ebene ist für nächstes Jahr eine Konferenz zum Thema in Graz geplant.

 

Einladung... (pdf)

Anmeldung (bis 2. Dezember): Barbara Schmiedl 0316 380 1533

 

 

Politik und Strategie der EU zur Integration der Roma

12. April 2013 | 17.00 - 19.00 | GrazMuseum, Sackstraße 18

 

Begrüßung: Warum diese Veranstaltung?, Elke Lujansky-Lammer, Vorsitzende des Menschenrechtsbeirats der Stadt Graz

Gesetzliche Verankerung und Aufhebung des Bettelverbots, Wolfgang Pucher, Pfarrer

Politik und Strategie der EU zur Integration der Roma, Ulrike Lunacek, Abgeordnete zum Europaparlament, Europasprecherin der Grünen, und Josef Weidenholzer, Abgeordneter zum Europaparlament, SPÖ

Diskussion und Buffet

 

Vortrag und Diskussion

Die Roma sind die größte Minderheit in Europa, viele Roma sind EU-BürgerInnen. Wenngleich sie nicht als homogene Minderheit zu begreifen sind, so kennzeichnen einige wesentliche Kriterien ihr Leben in gleichem Maße: Armut, Ausgrenzung, eingeschränkte Bildungsmöglichkeiten, hohe Arbeitslosigkeit und geringe soziale Absicherung. Stärker als andere Minderheiten sind sie direkter und indirekter Diskriminierung ausgesetzt.

Die vom Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz organisierte Veranstaltung soll Klarheit darüber bringen, welches politische und strategische Grundsatzprogramm zur Verbesserung der Lage der Roma die EU entwickelt hat und welche konkreten Maßnahmen bisher gesetzt wurden und noch werden.

 

EINTRITT FREI!

Anmeldung: bis 10. April 2013 an die Geschäftsstelle des Menschenrechtsbeirats, 0316 380 1536

Eine Veranstaltung des Menschenrechtsbeirats der Stadt Graz 

 

[menschenrechts]film out of campus: Blut muss fließen - Undercover unter Nazis

3. Mai 2013 | Einlass: 19.00, Film: 19.30 | Jugendkulturzentrum Explosiv, Bahnhofgürtel 55a

 

Film und Diskussion mit Peter Ohlendorf

Als der Journalist Thomas Kuban zum ersten Mal ein Neonazi-Konzert mit versteckter Kamera drehte, ermöglichte er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender hineinwagt. Sechs Jahre später hat er rund 50 Undercover-Drehs hinter sich, auch in Österreich.
Mit Rechtsrock junge Menschen zu ködern und zu radikalisieren – dieses Vorgehen scheint gut zu funktionieren: Laut einer Studie ist der Rechtsextremismus hierzulande zur größten Jugendbewegung geworden. Um die Musikveranstaltungen hat sich ein blühender Markt entwickelt: CDs der einschlägigen Bands und Merchandising-Artikel werden in Eigenregie produziert und in Szeneläden oder über das Internet verkauft. Auf diese Weise wird zugleich Geld für die Expansion der Bewegung generiert.
Der Autor Peter Ohlendorf hat Kuban auf seiner Reise durch Deutschland und Europa mit der Kamera begleitet, auch an Orte, an denen er zuvor versteckt gedreht hat. Im Fokus stehen dabei politische EntscheidungsträgerInnen, Behörden und BürgerInnen.

 

Eintritt: FREIWILLIGE SPENDE

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Jugendkulturzentrum Explosiv

 

Flyer... (pdf)